Im Rückspiegel

Rückblick


18. Juli: Bartgeier Bergün

Während der kurzen Theorierunde auf dem Weg zum Horst zeigte sich zwei Mal ein Bartgeier. Einmal hoch oben am Himmel mit ziemlich zerzaustem Gefieder, nur mit dem Fernglas zu erkennen und kaum zu bestimmen. Und ein zweites Mal strich ein Exemplar dem Hang entlang und war für ein paar Sekunden zu sehen. So konnten sich die Teilnehmer wieder der Theorie widmen. Grösse und Gewicht schätzen, ein lebensgrosses Plakat zeigte dann die enorme Grösse. Fasziniert hatten auch die weiten Wanderungen während der Jugenzeit und das Vermögen, bis 30cm lange Knochenstücke zu verschlucken und komplett zu verdauen.

Der Horst war erwartungsgemäss leer. Der Jungvogel hatte ihn vor einer Woche verlassen. Im bewaldeten Hang war er nicht zu finden. Nach 10 Minuten gab es dann Geieralarm. Einer der jüngsten Teilnehmer hatte ihn zuerst entdeckt, wie er sich aus dem Himmel schälte. Es war aber keine Eile nötig. Er zielte direkt auf die Brutnische und nahm darin Platz. Schliesslich gesellte sich noch das zweite Elterntier dazu. Abwechslungsweise sassen die majestätischen Tiere in den Felsen oder zeigten ihre Segelkünste.

Kurz: Mehr hätte man sich nicht wünschen können. Die 27 Teilnehmer konnten voller Eindrücke den Rückweg antreten.

13. Juli: Luchserlebnistag

Beim Waldspielplatz "Larisch" in Savognin fand unser erster Luchserlebnistag statt. Bei aller Bescheidenheit:Die Kinder und Eltern waren begeistert von unserem Parcours. Nachdem die Kinder eine Luchsmaske gebastelt hatten, ging es auf den kurzen Parcours durch den Lärchenwald. Es galt, den Waldpfad ohne Stolpern zu durchlaufen, kleine Hindernisse zu überwinden, verdeckte Sachen zu erraten, und am Schluss musste das eigene Gewicht mit demjenigen des Luchs' verglichen werden. Ein Schöggeli und ein Stück Fuchsfell waren der Lohn.

19.-21. Mai: Ornithologische ReiseBündner Herrschaft

Es hat alles gepasst. Am ersten Tag fanden wir mehrere Flussuferläufer und Flussregenpfeifer. Für einmal nicht in Kiesgrube oder auf dem Durchzug, sondern in ihrem natürlichen Brutgebiet. Die Botanikerseelen bekamen Kleinen Rohrkolben (Typha minima) und Helmorchis (Orchis militaris) geboten. Der Kuckuck war allgegenwärtig und ein Wanderfalke kam auf einen Sprung vorbei. Am Abend in der Siechenstuden zeigte er sich ebenfalls noch einmal.

Am Sonntag war der Himmel wolkenverhangen, die Vögel waren umso aktiver. Mindestens drei Wiedehopfe, vier Wendehalse und 3-4 singende Zaunammern, Neuntöter, Kernbeisser und 2 Hohltauben sowie eine singende Heidelerche boten uns einen erfüllten Vormittag. Gartenrotschwänze gab's bis zum Abwinken. Den Nachmittag verbrachten wir bei einem naturliebenden Winzer, in desen Rebberg eine weitere Zaunammer sang und wir unzählige Gelbbauchunken erleben konnten. Beim Einnachten machte sich der Biber mit lautem Schwanzklatschen bemerkbar. Am Montag konnten wir eine schöne Palette zusammentragen: Schwarzkehlchen, Rohrweihe, Habichte, Steinadler, eine Gruppe von 5 Hohltauben und ein Hybrid Raben-x Nebelkrähe waren die selteneren, besonders schöne Erlebnisse boten zwei zutrauliche Distelfinken.

12. Mai 2018: Bartgeier-Exkursion Bergün

Erstmals haben wir dieBartgeier am Horst besucht. Im Vorjahr waren Dutzende Beobachter dort gewesen, und die Geier liessen sich von den Besuchern nicht stören. Auch bei unserem Besuch zeigten sie sich nicht belästigt. 28 Teilnehmer bekamen von den majestätischen Vögel eine tolle Flugshow geboten.

27.-29. April: Bartgeier-Weekend Bergün

Unsere erste ornithologische Reise war ausgebucht. Neun Teilnehmer verbrachten ein Wochenende im Parc Ela. Es war ein wunderbares Wochenende. Wir haben Bartgeier, Auerhenne, Birkhahn und Steinadler gesehen, ein Teilnehmer auch Zaunammer und Wanderfalke. Ausserdem zahlreiche Gartenrotschwänze, Ringdrosseln und Baumpieper sowie Steinbock, Hirsch, Gämse und Murmeltiere.

17. März 2017: Uhu-Exkursion Chur.

Es kamen zwar nur zwei handvoll Teilnehmer, die Uhu-Dame hat sich dennoch prächtig gezeigt.

Februar 2017: Hirschführungen Salouf

An 5 Anlässen kamen insgesamt über 180 Personen, darunter sehr viele Kinder. Wir sahen etliche Hirschkühe mit Kälbern und auch einige stattliche Stiere mit prächtigem Geweih.

8. April 2016: Biberexkursion in Zizers

Wir durften uns nochmals über fast 70 Teilnehmer freuen. Biber gab's nicht zu sehen, aber jede Menge Frassspuren und einen Trampelpfad zum Wasser.

2. April 2016: Biberexkursion in Reichenau

Wir durften fast 90 Personen willkommen heissen. Biber sahen wir nicht, aber zahlreiche Frassspuren, einen gefällten Baum von 40 cm Durchmesser und frische Fussabdrücke im Schlamm.